Am Montag (17.02.) wurde der langersehnte neue Mast samt Anbauteile geliefert. Bei Sonnenschein, aber noch ziemlich kühlen Temparaturen brachte ein „long vehicle“ den 18,40 Meter langen Seldén Mast. Am Dienstag (18.02.) kam der Begutachter der BG-Verkehr. Ich musste ihn gegen mittag am Flughafen Heathrow abholen.
Einfach Strecke sind das 120 Meilen, also ca. 170 km zu fahren. Am Nachmittag wurde das Boot aus dem Wasser gekrant und der Schiffsrumpf begutachtet: Keinerlei Beanstandungen. Anchließend wurde es wieder ins Wasser gesetzt. Dann überprüfte der Fachmann die Ausrüstung mit Hilfe einer Checkliste der BG-Verkehr. Diese würde zügig abgearbeitet, fast alles ist vorhanden. Ein paar Flares sind zu erneuern sowie einen Wantenschneider (der alte war letzes Jahr über Bord gegangen). Eine RADAR SART muß ich zusätzlich installieren. Diese wurde bei der Begutachtung vor zwei Jahren nicht moniert. Insgesamt schnell zu beschaffende „Kleinigkeiten“. Wir haben uns noch über unsere Erfahrungen zum Göta Kanal ausgetauscht und bei Fish and Chips in einem Pub den Abend beendet. Am darauffolgenden Tag, nachdem ich ihn morgens wieder zum Flughafen Heathrow bringen durfte, ist er wieder abgereist.
Donnertag (19.02.) kam der große Schreck.
Das neue Pütting vom Vorstag soll verstärkt werden und wurde dazu abmontiert. Darunter kam ein Desaster zum Vorschein: Das Laminat ist eingerissen, der Riß ist auch im Ankerkasten innen sichtbar. Die herbeigerufenen Fachleute vom Suffolk Yacht Harbour kamen am Freitag, um sich den Schaden anzusehen und sagten zu, ihn in der kommenden Woche zu beheben. „Cross Fingers“.