Wick – Kirkwall

Auf dieser Passage liegt das Nadelöhr Penthland First, durch den die Tide zur Springzeit mit 12 Knoten fließt. Auch in den anderen Sunden der Orkneys entstehen respektable Strömungen und Wellen, je nach Tide und Windrichtung. Besonders sorgfältige Passageplanung ist angesagt und der Wind sollte mit maximal 4 Bfts blasen. Am Dienstag hatten wir ein passendes Wetterfenster für die Passage nach Kirkwall. Am Mittwoch stand dann der Ring of Brodgar und Skara Brae an der Bay of Skaill auf dem Program. Mit Bus und zu Fuß ging es in der Geschichte 5000 Jahre zurück. Eindrucksvoll wie die Menschen damals lebten. Tags darauf sind wir bei leichtem Wind rund um die Insel Shapisay,  Freitag blieben wir in Kirkwall aufgrund des schlechten Wetters. Ab und zu legen Kreuzfahrtschiffe an, und dann ist Kirkwall für ein paar Stunden mit Touristen überschwemmt.

Nordostschottland: Edinburg – Wick

Zwei herrliche Wochen verbrachten wir im Port Edgar, Queensferry. Ausflüge nach Edinburgh, Stirling, Glasgow, Radtouren entlang der Kanäle und in die Highlands ließen die Zeit wie im Fluge vergehen. Am 26.4. hieß es dann wieder Leinen los. Die erste Nacht verbrachten wir ankernd vor St. Andrews, der Wiege des Golfsports (sagt man). Beim Anker auf Manöver hat es die Bugrolle zerböselt.  Mit Müh und Not haben wir den Anker noch an Bord bekommen. Reparatur oder Ersatz ist gefragt. Unser nächstes Ziel war Stonehaven, eine spannende Hafeneinfahrt und ein ebensolcher Liegeplatz an einer Spundwand mit fünf Metern Tidenhub. Die Reparatur des Ankerrolller scheiterte: Die geklebte Stelle hielt, dafür zerbröselte er an einer anderen Stelle. Mittags setzten wir unsere Fahrt fort. Wir wollten bis Peterhead, sind dann aber weiter bis Fraserburgh. Port Control Peterhead hat uns abgewiesen, angeblich kein Platz. Ich glaube eher, kein Interesse. Von Fraserburgh ging der nächste Schlag nach Buckie und dann zuletzt durch den Murray Firth bis Wick, wo wir nach 235sm herzlich empfangen wurden. Eine Ersatzankerrolle wartete dort auch schon. Vier Tage Pause in Wick gaben Gelegenheit zur Instandsetzung und ich selbst brauchte eine kleine Auszeit um meine Erkältung abzuwettern. Im Rückblick war es eine phantastische Woche mit tollem Wind aus passsenden Richtungen und einer wunderbaren Crew mit der perfekten Einstellung.

Sight-seeing

Schleusen zur Hafeneinfahrt Royal Quays

Der dritte Törn dieses Jahres startete in Hartlepool, dem Ort, wo ich den Sommer 2024 gezwungenermaßen verbrachte. Denn die Blue Cruise wurde nach ihrem Mastverlußt 2024 dort wieder seetüchtig gemacht.

Bei leichter Brise aus südlichen Richtungen verließen wir Hartlepool am Morgen und setzten den Genacker. Wir kamen zügig vorwärts. Mit auflaufend Wasser erreichten wir Tynemouth und machten in der Royal

Ankern vor Dunbar

Quays Marina fest. Bei unserer Ankunft wurde extra die Deutschlandfahne im Hafen gesetzt. Wow. Der zweite Segeltag führte nach Amble. Der Hafen ist gerade eben noch für die Blue Cruise bei Hochwasser anlaufbar, ansonsten wird die Einfahrt zu seicht, nicht zuletzt wegen einer unter Wasser liegenden Barre. Ein Abendspaziergang ins zwei km entfernte Warkworth rundete diesen Segeltag ab. In Warkworth haben wir im Masons Arm, einem gemütlichen, gut besuchten Pub gut und reichlich zu Abend gegessen. Der dritte Segeltag führte uns an Farne Island vorbei. Ein Naturschutzgebiet unter der Verwaltung des National Trust, über und über mit Seevögeln besiedelt, darunter die Puffins oder Papageientaucher. Die Nacht verbrachten wir ankernd in einer Bucht bei Holy Island of Lindisfarne. Weiter ging es bei auffrischendem

Port Edgar, Queensferry

Wind am folgenden Tag bis Dunbar, wo wir vor der Hafeneinfahrt ankerten. Dunbar hat einen versteckten Hafen hinter hohen Felsen und bei der Ansteuerung hält man sich tunlichst an die Seezeichen bzw. Befeuerung, da man sonst rasch mit Felsen Bekanntschaft machen kann. Da das Wetter die folgenden Tage bis Sturmstärke auffrischen sollte, entschlossen wir uns direkt Edinburgh bzw. Port Edgar / Queensferry anzulaufen. Die richtige Entscheidung, auch wenn wir dadurch die Isle of May auslassen mussten. Im Port Edgar erhielten wir einen Liegeplatz an der Commercial Pier, mit Blick auf die drei, den Firth of Forth überspannenden Brücken. Die kommenden 14 Tage bleibt die Blue Cruise hier und ich widme mich dem Sightseeing, Radausflügen in die Umgebung und natürlich der Blue Cruise. Vielen Dank an die Crew, die alle Herausforderungen auf dem Weg hierher bestens gemeisterte.

 

Stürmischer Saisonauftakt

Sea Trials 2026 – Im Themse Estuary unter Sturmfock

Inzwischen feiern wir Ostern, ich finde etwas Zeit und Muse die vergangenen zwei Wochen nachzuskizzieren. Nachdem die Instandsetzungsarbeiten im Sufffolk Yacht Harbour abgeschlossen waren, hatte ich die Blue Cruise nach Ipswich verlegt, wo ich bei strahlend blauem Himmel die erste Crew dieses Jahres empfangen durfte. Besonders freute mich, dass  auch bekannte Gesichter darunter waren, die es wagen wollten, den ersten Törn, die Sea Trials, nach London anzugehen. Der erste Schlag nach Harwisch und auch der zweite nach Ramsgate verliefen unspektakulär. Schwacher Wind zwang uns dazu, die meiste Zeit zu motoren. In Ramsgate kam die Border Force ans Boot und fragte uns nach Herkunft und Einreisewegen. Diese Aktivitäten haben seit dem Brexit deutlich zugenommen. Ab Ramsgate frischte der Wind auf und am Abend hatten wir Windstärke 8 zum Ankern im River Medway. Über Nacht waren auch etliche Böen Stärke 9 dabei. Das Ankerauf-Manöver am nächsten Morgen funktionierte problemlos und wir liefen bei Westwind 8-9 unter Motor die Themse aufwärts bis zu unserem Ziel, dem Greenwich Yacht Club, der uns herzlich empfing. Vor dem Anlegen hattten wir selbstverständlich unser Flußkreuzfahrt bis zur Tower Bridge verlängert. Alles in allem ein gelungener  Saisonauftakt, dank der netten Crewmitglieder.

In London an dem Ponton des GYC

Unser zweiter Törn dieses Jahr führte uns von London nach Hartlepool, ein Streckentörn mit über 300 sm. Ähnlich wie beim ersten Törn war auch dieses mal das Wetter. Starkwindphasen wechselte sich mit Schwachwindphasen ab, so daß im Durchschnitt der Wind passte, was er natürlich nicht tat. Dank eines guten Westwindes (6-7) konnten wir die Themse unter Fock abwärts segeln. Wir ankerten wieder im River Medway bei 8 Windstärken. Am folgenden Morgen blies es immer noch kräftig (5-7) aus westlichen Richtungen. Das sollte den ganzen Tag so bleiben. Für unser Vorhaben genau der richtige Wind um zügig nach Harwich zu gelangen. Kurz nach dem Ankerauf kam bei heftig Welle ein Polizeiboot (Schlauchboot) an Backbord längsseits, Ein Polizist stieg über, dann wurde das Manöver wegen zu viel Wind und Welle abgebrochen. Sie sammelten ihren Mann wieder ein und hinterliesen an der sauberen Bordwand (weiß) ihre schwarze  Schlauchbootschmiere. Was die Polizei wollte, blieb ihr Geheimnis. Wir hatten den Eindruck, dass sie Boots-Übersteigemanöver üben wollten, denn es waren offensichtlich einige Auszubildende an Bord, die klatschnass wurden, wenn Wellen zwischen beiden Bordwänden in die Höhe spritzten. Am 31.3. abends haben wir in Harwich an der Half Penny Pier festgemacht. Der Wind war inzwischen eingeschlafen. Mit einem guten Pub-Food Abendessen ging dieser Segeltag zu Ende.

Es folgte ein langer Schlag non-stop bis Hartepool. Wir verließen Harwich am folgenden Morgen gegen 10 Uhr bei Nebel und Flaute. Weiter draußen kam etwas Wind, wir segelten mit der Strömung und nutzten Motorhilfe, wenn der Strom gegen uns stand. Die Seewachen funktionierten routiniert, mein Kompliment an die Crew. Nach ca. 30 Stunden gegen 17 Uhr hatten wir Flamborough Head Backbord querab und noch ca. 60 sm bis Hartlepool. Schlechtes Wetter bis 8 Bft in Böen war angekündigt für 22 Uhr. So reduzierten wir die Segelflache deutlich (3. Reff) vor dem Dunkelwerden und bereiteten uns auf einen „harten Ritt“ durch die Nacht vor.

Sturm ist angekündigt

Es kam wie angekündigt, Ab 22 Uhr nahmen Wind und Wind stetig zu und ab Mitternacht hatten alle Crewmitglieder mehr oder weniger mit dem heftigen Seegang und den Schaukelbewegungen des Schiffe zu kämpfen. Die Blue Cruise meisterte alles auf ihre Weise. Kurz vor der Hafeneinfahrt strichen wir die Segel und manövrierten uns durch die enge und seichte Hafeneinfaht in die Schleuse. Ein spannendes Manöver bei Nacht. Die wichtigen Navigationslichter werden, wie so oft, von Parkplatzlichtern und anderen Scheinwerfern übertroffen. Gegen 05:45 Uhr waren alle Leinen fest. Alle haben aufgeatmet und ausgiebig Schlaf „nachgeholt“. Bei einem gemütlichen Abendessen haben wir den Törn ausklingen lassen. Der nächste Törn wird uns ab Montag bis Edinburgh führen. Bis dahin bleiben wir in Hartlepool, Samstag auf Sonntagnacht zieht ein Sturm mit bis zu 11 Windstärken durch. Frohe Ostern.

Februar…

… ist es überwiegend kalt, regnerisch und windig, kurz gesagt ungemütlich draußen. Die seltenen besseren Tage nutze ich für die Aussenarbeiten an der Blue Cruise. Wichtigstes Ziel ist, den Bugschaden vom letzten Jahr repariert zu bekommen. Des weiteren nehme ich einige Anstricharbeiten am Unterwasserschiff vor, so dass sich hoffentlich während der Saison nicht viel Bewuchs ansetzten kann. Seepocken sind nämlich eine Plage, wenn sie Fuß am Rumpf gefasst haben. Ausserdem nehme ich an einigen Weiterbildungen teil, unter, anderem lerne ich endlich Spleissen, ein lang gehegter Wunsch von mir. Und natürlich stehen auch jede Menge Überprüfungen an: Ruder, Propeller, Rettungsmittel, usw. Ein kurzer Ausblick in den März: Am Donnerstag, 05. März kommt die Blue Cruise wieder in ihr Element. Und am Sonntag darauf ist geplant, nach Ipswich zu verlegen, einige Seemeilen flussaufwäts am River Orwell, hoffentlich bei Sonnenschein. Dort steigt die erste Crew dieses Jahr zu. Ich freue mich auf die Sea Trials in der letzten Märzwoche, unserem Auftakttörn nach London. Noch sind auf diesem Törn ein paar Plätze frei.

Vorbereitungen

 Soeben noch Neujahr mit Familie in München gefeiert, schon ist fast der gesamte Januar vorbei und ich fahre wieder zurück zur Blue Cuise. Die „Caravan – Freizeit – Reisen“ Messe in Oldenburg habe ich genauso hinter mir wie den Besuch auf der Bootsmesse in Düsseldorf. Auf beiden Veranstaltungen habe ich viele Freunde getroffen und mit vielen Menschen interesannte Gespräche geführt. Dabei sind wieder tolle Ideen in meinem Kopf entstanden: Von pfiffiger Ausrüstung für die Blue Cruise über mögliche zukünftige Reviere bis hin zur Ausgestaltung von Törnangeboten. Die Oldenburger Messe war gut besucht, während ich bei der Bootsmesse etliche Aussteller im Segel und Zubehörbereich vermisste, was sich auch an deutlich leereren Hallen bemerkbar machte, so meine Wahrnehmung. Dafür hat – für mich weniger interessant – der motorisierte Wassersport in allen Segmenten bis hin zu Luxusyachten Zuwachs verzeichnet. Jetzt heist es im Februar die Blue Cruise auf Vordermann bringen, damit ab dem 22. März die Törns Rund England wie geplant stattfinden können. Bis dahin darf es auch noch wärmer werden. Ich freue mich jetzt schon darauf.

 

 

 

Gedanken – zwischen den Jahren…

… genieße ich meine freie Zeit, um nichts zu tun. So ganz stimmt das allerdings nicht, denn Gedanken mache ich mir viele: Wie wird die Messe im Januar? Wie kann ich meine Törns attraktiv gestalten? Wie wird die Segelsaison 2026 insgesamt?
Und viele weitere Gedanken flitzen mir durch den Kopf. Die Antworten fallen oft ernüchternd aus, meistens: „Ich weiß es nicht“. Und ich realisiere, dass ich loslassen muss – dass ich nicht alles im Vorfeld kontrollieren kann, sondern zulassen darf, dass Dinge auf mich zukommen, einfach passieren. Aufkommende Probleme werde ich lösen, wenn sie real sind.

Wahrscheinlich ist in solchen Situationen die Zeit noch nicht reif, um mir Antworten zu geben. Geduld und Gelassenheit sind dann gefragt – und zugegeben, das fällt manchmal sehr schwer.

Vielleicht segle ich deshalb, denn beim Segeln sind Geduld und Gelassenheit Voraussetzung. Wind und Wetter lassen sich nur bedingt voraussagen, andere Ereignisse überhaupt nicht. Die Blue Cruise bietet mir einen Rahmen, Geduld und Gelassenheit zu leben und den Moment zu genießen.

In diesem Sinne: Genießt die Zeit, wo immer ihr auch seid, und startet erholt ins neue Jahr 2026.
Alles Gute, Eure Johanna, Skipperin, SY Blue Cruise

Landurlaub…

…gönnt sich die SY Blue Cruise. Der Riß im Ankerkasten (in Sonderborg an der Pier liegend ist eine andere Segelyacht reingerauscht) wird zulaminiert. Schäden am Gelcoat Stb und Bb längsseits werden ausgebessert. Dazu kommen noch Garantie und Wartungsarbeiten am Rigg und an den Segeln. Die Ruderanlage wird kontrolliert. Rettungswesten und Rettungsinsel werden turnusgemäß gewartet.  Ausserdem wird eine ganze Liste „Kleinigkeiten“ abgearbeitet. Dazu wurde die Blue Cruise am letzten Freitag ausgekrant und an Land gestellt. Heute habe ich das Unterwasserschiff abgeschrubbt und vom grünen Glibber befreit. Bis Ende Januar haben die Fachleute Zeit, die beauftragten Arbeiten zu erledigen. Ich hoffe, dass alles gelingt und ich nur mit positiven Überraschungen konfrontiert werde. Währenddessen mache ich auch Landurlaub. Familie besuchen, zu Hause nach dem Rechten sehen und ein paar Tage einfach Pause, d. h. nichts machen, bevor es im Januar auf die Messen „Caravan, Freizeit, Reisen“ in Oldenburg und anschließend zur „Boot“ nach Düsseldorf geht.

Überführung in die Winterpause

Der letzte Törn in diesem Jahr führte uns ab Di. 14.10.25 von Harlingen (NL) zum Suffolk Yacht Harbour (UK). Dort möchte die Blue Cruise überwintern und notwendige Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten durchführen lassen. Doch zunächst lagen noch gut 300 sm vor uns. Die gewählte Route führte durchs Ijsselmeer über Enkhuizen und Amsterdam nach Scheveningen. Weiter ging es nach Zeebrügge, Dünkirchen und Calais. Das Wetter war – jedenfalls über dem Schiff – ganz gut, wärend es rundherum immer wieder Regenschauer gab. Leider war wenig Wind dieser Tage, so dass wir etliche Stunden mit Motorunterstützung fahren mussten. In Calais haben wir nach einer knappen Woche einen Tag Pause eingelegt. Sehr schlechtes Wetter mit Sturm kündigte sich für kommenden Donnerstag (23.10.) an. Wir beschlossen nach Dover überzusetzen und bis Ramsgate zu segeln, um dort den Sturm abzuwettern. Zwei Stunden vor Hochwasser (11:05 Uhr) öffnete die Schleuse in Calais. Anschließend mussten wir noch eine knappe Stunde auf die Freigabe zum Verlassen des Hafens warten. Grund hierfür ist der starke Fährverkehr von und nach Dover. Also war es fast 12 Uhr Mittags (CEST) als wir endlich lossegeln konnten. Der Kanal war rasch überquert, aber wegen Strom und Wind haben wir dann Dover buchstäblich „links“ liegen lassen und sind an diesem Dienstag direkt nach Ramsgate gesegelt. Kurz nach 16 Uhr (BST) sind wir bereits in Ramsgate eingelaufen. Fünf Stunden haben wir für die 33 sm benötigt. Das war ein fantastischer Segeltag mit 5 bis 7 Beaufort. Am Mittwoch (22.10.)  haben wir bei sehr wenig Wind unter Motor den Suffolk Yacht Harbour erreicht, bevor am darauffolgenden Tag der Hexenzirkus über uns hinwegzog. Mein Dank gilt Florian, der kompetent und angenehm während der Überführung assistierte 🙂

Kreuzen, Kreuzen, Kreuzen

Vlieland

Der vorletzte Törn in diesem Jahr führte uns von Delfzijl nach Harlingen. Sturm, Sturmflut und heftige Regenschauer zu Beginn ließen uns einen Tag länger als geplant in Delfzijl verweilen. Dann ging es mit kräfigem Wind an der Kreuz bei Ebbstrom nach Borkum. Am folgenden Tag um die Mittagszeit verließen wir Borkum. Zunächst hatten wir heftig Welle und Wind aus West, also hieß es kreuzen. Beides flauete im Laufe der Nacht dann ab. Für ein Crewmitglied, das heftig mit Übelkeit zu kämpfen hatte, leider zu spät.  Tapfer verbrachte es die Nacht in der Koje während wir anderen im drei Stunden-Rrythmus Wache wechselten. Wir mußten bis Vlieland kreuzen. Zum Ende hin ist der Wind eingeschlafen und wir haben die Unterwasserfock auf die letzten Seemeilen bis Vlieland bemühen müssen. Wir sind einen Tag auf Vlieland geblieben und haben uns gut erholt. Alle Spuren von Seekrankheit waren weg und vegessen. Am letzten Tag dieser Woche sind wir morgens mit auflaufend Wasser die restlichen 20 sm nach Harlingen gesegelt, wo wir im Zuiderhaven festmachten. Alles in allem eine wilde Woche mit reichlich Wetter. In Harlingen haben wir diesen Törn im San Marino fröhlich beendet. Vielen Dank an die Crew, die eine super Leistung hingelegt hat.